Formative Programmevaluation des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ)


Background


Der Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) ist die zentrale Kompetenzstelle für Gesundheitsförderung und Primärprävention in Österreich. Seine zentralen Aufgaben sind laut österreichischem Gesundheitsförderungsgesetz (GfG 1998) Information, Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit, Unterstützung praxisorientierter Projekte, Unterstützung beim Aufbau von Strukturen sowie Unterstützung von Fortbildung und Vernetzung mit den globalen Zielen „Erhaltung, Förderung und Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung im ganzheitlichen Sinn und in allen Phasen des Lebens“ und „Aufklärung und Information über vermeidbare Krankheiten sowie über die Gesundheit beeinflussenden seelischen, geistigen und sozialen Faktoren“. Evaluation und Qualitätsentwicklung sieht die FGÖ-Geschäftsstelle als wichtigen Bestandteil des Projektmanagements, kontinuierlichen Lernens und der systematischen Weiterentwicklung von Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen (vgl. Fonds Gesundes Österreich, Arbeitsprogramm 2012, S. 10. Wien: Fonds Gesundes Österreich).

Objectives


Evaluationsgegenstand sind die geförderten praxisorientierten Projekte und die damit zusammenhängenden Maßnahmen zum Capacity Building. Hauptzweck der Evaluation ist systematisches Lernen auf einer den einzelnen Projekten und Maßnahmen zum Capacity Building übergeordneten Meta-Ebene als Grundlage für gezielte inhaltliche Weiterentwicklung der Projektförderung und des Capacity Building.

Methodologies


Die Komplexität des Programmes erfordert einen systemischen Evaluationsansatz: Triangulation von Strategien, Methoden, Zeitpunkten, Perspektiven. Es wurde ein iteratives Evaluationsdesign entworfen, welches sowohl die Entwicklung eines einheitlichen Indikatorensystems für Projektevaluationen vorsieht, um Vergleichbarkeit herzustellen und projektübergreifendes systematisches Lernen zu ermöglichen.

Kooperationspartner


Fonds Gesundes Österreich

Ethical Issues


Keine besonderen ethischen Fragen gegeben; vertrauliche Behandlung und Anonymisierung aller Daten.

Status / Timeline


Beginn: Jänner 2012; Ende: März 2015.

Geplante Produkte / Publikationen


Rojatz D., Nitsch M., Rohrauer-Näf G., Waldherr K. (2014):

Evaluation von Qualitätskriterien der Gesundheitsförderung: Potentiale und Grenzen der Professionalisierung. 17. Jahrestagung der DeGEval (Deutsche Gesellschaft für Evaluation), Zürich, Schweiz, 11.-12.09.2014

Nitsch M., Rojatz D., Simek M., Waldherr K., Rohrauer-Näf G. (2014):

RATIONALE zum FGÖ-Evaluationsbogen. LBIHPR: Wien (unveröffentlicht).

Denk E., Nitsch M. (2014):

Nachhaltigkeit von FGÖ-Projekten. Endbricht. LBIHPR; Wien.

Waldherr K., Rohrauer-Näf G., Simek M., Braunegger-Kallinger G., Peinhaupt C. (2013):

Formative Evaluation der Fördertätigkeit des Fonds Gesundes Österreich. Ein systemischer Ansatz zur Evaluation eines komplexen Programms. Prävention 36(1), 6-9.

FGÖ Evaluationsbogen Abrufbar:

http://info.projektguide.fgoe.org/fileadmin/redakteure/downloads/hilfest...

Projektteam


Gesamtprojektleitung: Mag.a Rahel Kahlert, Ph.D, MP.Aff. (LBIHPR), Mag. Gerlinde Rohrauer-Näf, MPH (FGÖ)

Projektverantwortung: Mag. Dr. Martina Nitsch (LBIPHR), Mag. Gerlinde Rohrauer-Näf, MPH (FGÖ)

Wissenschaftliche Mitarbeit:

LBIHPR: Mag. Dr. Martina Nitsch, Mag. Daniela Rojatz, Mag. Monika Simek (bis 04/2013),
Enrica Denk, Bakk.; Mag. Dr. Karin Waldherr

FGÖ: Mag. Gerlinde Rohrauer-Näf, MPH (FGÖ)